Young GAK: Was ist wirklich wichtig?

ZA Horst Dieterich, Winnenden

GAK 251 | 16.07.2021 | 14:00 Uhr

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der empirischen Zahnheilkunde,

während des gesamten Berufslebens streben alle, in diesem Fall ganz gleich, ob Redner oder Zuhörer nach der Reminiszenz von idealen Ergebnissen und Abläufen. Der immer währende Wunsch nach Verbesserung und Perfektion, Effizienz und Effektivität im eigenen Werkeln führt unweigerlich über den Pfad des Versagens und der Enttäuschung. Die Prothetik als Disziplin vereint das Statische mit dem Dynamischen, das Konservierende mit dem Restaurativen, das Verückbare mit dem Osseointegrierten. Im Zweifelsfall sind es 28 einzelne Interpretationen, die in Harmonie und Funktion gestellt werden wollen. Das möchte gekonnt werden.

Die dadurch zur Verfügung gestellten Möglichkeiten des Erfolges, aber auch des Misserfolges gebieten jedem Behandler Bedacht in Planung und Durchführung. Dabei spielt es nur eine unbedeutende Rolle, ob der Prothetiker sich jung oder alt fühlt oder tatsächlich jung oder alt ist. Was alt oder jung genau meint, bleibt bis auf weiteres sowieso undefiniert. Sicher ist lediglich, dass Kurt Tucholsky einst verlauten lies:“ Erfahrung bedeutet nichts, man kann seine Sache auch 35 Jahre lang schlecht machen!“

Aber genau deswegen lernen wir gemeinsam von den Besten. Gehen mit Optimismus und Frohsinn ans Werk und erfreuen uns dieser tollen Arbeitsgruppe, die für fachlichen und kollegialen Austausch die perfekte Platform bietet. Gerade für die Jungen. Und Junggebliebenen.

Jetzt möchte ich Sie beinahe euphorisch motivieren, den Young GAK zu besuchen. Mit einem enormen AHA Effekt ist zwangsläufig zu rechnen. Es geht ja schliesslich um die Essenz: was ist wirklich wichtig!!!  

Man kann es nun drehen und wenden wie man will: Die Memorien dieses alternden Prothetikers, der seine elegante und akribische Arbeitsweise seit Jahren auf den Bühnen dieser Welt zum Nachmachen präsentiert, sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen. Was nun also wirklich wichtig ist und wie diese Essenz Ihren eigenen Weg zur prothetischen Erleuchtung erhellen kann, können Sie sich mit dieser Veranstaltung einverleiben.

Herzlich grüßt Sie,

Dr. Simon Haug


Abstract

Was ist wirklich wichtig?

Überblick über relevante Restaurationstechniken und Indikationen

  • Minimalinvasive Präparations- und Füllungstechniken
  • Direkte und Indirekte Composite-Versorgungen im Front- und Seitenzahnbereich
  • Adhäsiv befestigte Kermaikversorgungen, Inlays, Teilkronen, Veneers
  • Goldteilkronen, Goldinlays
  • Metallkeramik, Einzelkronen und Brücken
  • Vollkeramik-Kronen, Zirkon, Lithiumdisilikat
  • Plastisch ästhetisch motivierte parodontale Mikrochirurgie
  • Prärestaurative Kieferorthopädie